Jahrbuchbericht über die SV 2012 | aus: Storm XVI, 2012

SV – Schüler vertreten, Schulen verändern

von Brian Zube

MEDIENVERBOT…. huuaaaahh! Für diejenigen, die meinen, dass ich damit die SV-Arbeit dieses Schuljahres in einem Wort zusammengefasst habe, steht hier dieser Artikel. Er soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen und euch zeigen, was wir tun, warum wir es tun, wo wir es tun und überhaupt. Natürlich war das Medienverbot auch in diesem Jahr ein Dauerbrenner auf der Agenda und ist mittlerweile längst über die TSS hinaus in der Diskussion. Ich erinner mich an Tage, an denen gefühlt ganz Twitter-Deutschland über Medienverbote diskutierte (Tweet: „Husumer Schule im Fokus der deutschen Netzgemeinde“), daran, dass von den ersten zehn Suchergebnissen bei Google zum Begriff „Medienverbot“ sieben in Verbindung mit der TSS stehen und bin immer noch überrascht darüber, dass ein Münchener Kollege, nachdem ich mich als Husumer vorgestellt hatte, sofort sagte: „Ach, die mit den Medien!“ Das erzähle ich nicht etwa, weil ich in irgendeiner Form angeben möchte, sondern, um zu zeigen, was man erreichen kann, wenn man sich für seine Interessen einsetzt. Und das ist unser Job als SV! Natürlich sind da die ganzen Veranstaltungen und Aktionen, die auch ganz viel Spaß machen, aber unser Hauptanliegen bleibt es, die Schülerinnen und Schüler dieser Schule zu vertreten. Und dass es sich lohnt, sich für seine Interessen als Schüler einzusetzen, merkt man nicht nur an der Medienverbotsdebatte. So waren wir bzw. unsere SVler zum Beispiel gleich doppelt Teil des bundesweiten Projekts „ErlebnisOrte der Demokratie“ und mit zwei Ereignissen aus unserer Arbeit beim Demokratiefest des Bundespräsidenten ausgestellt. Man braucht aber nicht nach Berlin reisen, um zu sehen, dass sich SV-Arbeit lohnt: Es reicht, sich einfach nur die eigene Schule anzusehen. Relativ wenig verändert sich da zur Zeit noch ohne Schülerbeteiligung, wir SVler sitzen in nahezu jedem Gremium und gestalten die TSS aktiver denn je mit. Selbst beim Sextanerinfoabend haben wir mittlerweile in Kooperation mit den Eltern die Moderation übernommen. Die Schule braucht eben nicht nur Lehrkräfte (verstehen Sie das nicht falsch!). „Gemeinschaft“ ist hier das entscheidende Stichwort. Die Jahre der diktatorischen Prügellehrer haben wir lange überwunden, die Demokratie beherrscht die Schulen immer mehr.

Unser SV-Terminkalender zählte am Ende dieses Schuljahres knapp 200 Einträge, unser 25-köpfiges Team war gerade in den mit Aktionen vollgeproppten Zeiträumen zu großen Teilen mehr als ausgelastet. Blicke ich auf das Jahr zurück, bin ich zugegebenermaßen doch ein wenig stolz darauf, was wir geleistet haben. So haben wir uns z. B. eine Begrenzung von schriftlichen Leistungsnachweisen pro Tag und Woche erkämpft und dem Medienverbot zwei zusätzliche Bereiche entrungen. An dieser Stelle ein fettes Danke an alle aktiven Schülervertreterinnen und Schülervertreter für die Arbeit in diesem Jahr! Neben dem Geleisteten sehe ich natürlich auch, was wir – mehr aus Zeitmangel, als aus Faulheit – nicht geschafft haben. In puncto Mediennnutzung und Evaluation ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen und andere große Aufgaben stehen uns als Schülerschaft bevor. So erarbeiten wir zum Beispiel gerade Maßnahmen, um Klassensprecherinnen und Klassensprecher und die Klassen noch besser in die SV-Arbeit einzubinden und lassen vermehrt jüngere SVler an den „leitenden“ SV-Aufgaben teilhaben. Denn, auch wenn man es nicht glauben mag, werden auch wir alten Hasen irgendwann diese Schule verlassen. Jetzt ist es raus!

Wir sind eine der aktivsten SVen im Land und haben viel Potenzial, etwas zu bewegen. Dafür haben wir lange gekämpft und möchten diese gelebte Demokratie auch in Zukunft ausbauen: Wir möchten eine Schülerschaft vertreten, in der nicht nur in den SV-Gremien diskutiert wird, sondern schon in den Klassen. Eine Schülerschaft, in der sich das Gefühl breit macht, dass man etwas verändern kann. Die Möglichkeiten dazu hat man an der TSS allemal. Also, liebe Mitschülerinnen und Mitschüler! Bringt euch ein, füttert uns mit euren schulischen Interessen und verbessert damit mit uns zusammen die TSS!

Wer vor lauter Demokratie und Interessensvertretung jetzt Angst um die Partys, Sportturniere und Schokonikoläuse hat, sei beruhigt: Solange keine bösen Trolle in den SV-Raum einmarschieren wird es die immer geben. Wirklich. Versprochen.

Wer Interesse hat, uns weiter zu verfolgen und mehr zu erfahren, gehe mal in dieses Internet: www.tss-sv.de.tl

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